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Bundesprogramm Ökologischer Landbau: Phosphat-Mobilisierung durch Haupt- und Zwischenfrüchte

Ackerbohnenpflanze

15.07.2010

Im Öko-Landbau ist weicherdiges Rohphosphat als Düngemittel zugelassen, seine Wirksamkeit ist jedoch gering. Ein Forschungsvorhaben hat untersucht, ob weicherdiges Rohphosphat von phosphataneignungseffizienten Pflanzen für phosphataneignungsineffiziente Pflanzen mobilisiert wird.

Im Projekt "Phosphat-Mobilisierung durch Haupt- und Zwischenfrüchte nach Düngung von weicherdigem Rohphosphat im ökologischen Landbau" (FKZ 02OE424) untersuchten Wissenschaftler der Justus-Liebig-Universität Gießen in Feld- und Gefäßversuchen in einer Fruchtfolge über zwei Jahre, ob Weißlupine und Ackerbohne als phosphataneignungseffiziente Pflanzen weicherdiges Rohphosphat für Spinat und Mais als phosphataneignungsineffiziente Pflanzen mobilisieren können.

Die Untersuchungen ergaben, dass die Phosphat-Aufnahme von Spinat in einer Fruchtfolge mit Weißlupine und Ackerbohne höher war als in einer Fruchtfolge mit Sommerweizen. In Gefäßversuchen führte die Applikation von neuem Thomasphosphat (CaHPO4) zu einer höheren Phosphataufnahme der Pflanzen als Rohphosphat.

Kontakt

Prof. Dr. Diedrich Steffens
Justus-Liebig-Universität Gießen
Institut für Pflanzenernährung
Heinrich-Buff-Ring 26-32
35392 Gießen
Tel. +49 641 9939165
Fax +49 641 9939169
diedrich.steffens@ernaehrung.uni-giessen.de
www.uni-giessen.de

Die Schlussberichte der im Rahmen des Bundesprogramms Ökologischer Landbau und andere Formen nachhaltiger Landwirtschaft (BÖLN) bearbeiteten Forschungsprojekte werden im Online-Archiv Organic Eprints veröffentlicht.

Weitere Informationen
Schlussbericht in Organic Eprints
Projektbeschreibung auf der Bundesprogramm-Homepage


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